Erstes Alternatiba Treffen in Deutschland

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Erstes Alternatiba Treffen in Deutschland

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Am 13 Juli 2014 fanden sich 15 Personen im Stadthof Glaucha zusammen, um die Veranstaltung eines Alternatiba  in Halle an der Saale, Ostdeutschland, im Jahr 2015 zu planen. Die TeilnehmerInnen lauschten interessiert der Präsentation von Max Rademacher, der aus dem Baskenland anreiste. Dort entzündete sich die Alternatiba-Bewegung, die mittlerweile 40 Gruppen in ganz Europa und sogar Tahiti zählt. Das Ziel: hunderte, ja tausende “Dörfer der Alternativen” in ganz Europa bis zum UN-Klimagipfel Ende 2015 organisieren. Die Einbindung der Bürger, die Mobilisierung der Bevölkerung und die Wiedereroberung unserer Zukunft sind unbedingt nötig, um der zerstörerischen Arbeit von Großunternehmen und ökonomisch mächtigen Lobbies entgegenzuwirken. Sie nutzen die Klimaverhandlungen, um falsche, ineffektive und gefährliche “Lösungen” durchzusetzen: Atomstrom, Biosprit, Gentechnik, Kompensationsmechanismen, Finanzialisierung der Natur, Geo-engineering, usw. Diese “Lösungen” erhalten ein Modell, in dem der globale Norden und die reichsten Bevölkerungen des Planeten weiterhin die Erde und die Natur ausbeuten, Reichtum konzentrieren und die Umwelt, vor allem im globalen Süden, zerstören.

Die HallenserInnen zählten auf dem Treffen über 50 Alternativen auf, die jetzt schon im Raum Halle, dem Saalekreis, Leipzig und Sachsen-Anhalt umgesetzt werden. Ökodörfer, Energieselbstversorger, Bio-Lebensmittelerzeuger, Bestellgemeinschaften, Küfas, vegane Gruppen, Foodsharing, Initiativen im Bereich solidarische Wirtschaft und Regionalwährung, Gemeingut-Gruppen im Bereich IT und Kultur – die Region wimmelt von Menschen und Initiativen die dazu beitragen, CO2-Emissionen zu senken und gleichzeitig eine angenehmere, freundlichere und gerechtere Gesellschaft schaffen.

Die Hallenser Gruppe nutzte das Treffen um zu definieren, wo und wann man in Halle ein Alternatiba veranstalten, und wie man es bewerben kann; dazu wurden erste Aufgaben innerhalb der Gruppe verteilt.

Klimaschutz wird aus unserer Gemeinschaft entstehen, aus unserer kollektiven Intelligenz, unserem Durst für soziale Gerechtigkeit, unserer Fähigkeit, Veränderungen voranzubringen – hier und jetzt – und so die soziale und ökologische Wende ohne weitere Aufschübe anzugehen. Beim nächsten Treffen, was am Sonntag den 3. August um 17:00 im Stadthof Glaucha, Böllberger Weg 5 stattfindet, geht es um mögliche Trägervereine, Inhalte, Finanzen und Kommunikationsregeln für die Gruppe. Jeder und jede, die sich in diesem Projekt wiedererkennt und mitwirken möchte, sei herzlich eingeladen!

Facebook – Seite zum Treffen: www.facebook.com/events/1396842937243475

 


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810 289 !!

Amount of people who took part in an Alternatiba village or a stage of a Tour.